Spielberichte 18/19 Damen 2

Spielbericht SG Langenthal/Huttwil, 22. September 2018

 

TV Zofingen – SG Langenthal/Huttwil 26:11 (13:6)

 

Voller Elan und topmotiviert reisten die Spielerinnen der SG Langenthal/Huttwil am Samstag nach Zofingen dem Saisonauftakt entgegen. Etwas Nervosität war spürbar, doch die Vorfreude auf die unmittelbar bevorstehende Saison überwog.

Hochkonzentriert liefen sich die Spielerinnen warm. Um 15.15, als das Spiel endlich angepfiffen wurde, startete die SG mit dem nötigen Adrenalin-Kick und dem Anspiel auf der eigenen Seite in die Saison.

Bereits nach wenigen Spielminuten konnten die Langenthalerinnen die Führung ergreifen. Nachdem die ersten zehn Minuten wie im Flug vergangen sind, und der Ball mehrere Male nacheinander im gegnerischen Netz gezappelt hat, schien das Spiel ganz klar auf der Seite der SG Langenthal/Huttwil abzulaufen. Doch so schnell wie die Gäste die Führung gekommen waren, so schnell holte das heimische Team den Rückstand auf. Plötzlich wendete sich das Spiel und die Uhr zeigte einen Vorsprung der Zofingerinnen an. Durch zahlreiche Lücken in der Defensive, welche die Spielerinnen des TVZ zu nutzen wussten, geriet die SG Langenthal/Huttwil immer mehr in den Rückstand. Keine einzige Langenthalerin liess sich jedoch entmutigen, sodass in der Verteidigung tapfer weitergekämpft wurde. Auch im Angriff feuerte die SG Langenthal/Huttwil immer wieder knallharte Schüsse ab, welche jedoch meistens an der Latte oder am Pfosten abprallten, oder von der gegnerischen Torhüterin abgewehrt wurden. Die Zofingerinnen ergriffen immer mehr die Überhand, sodass zum Ende der ersten Halbzeit der Spielstand bei 13:6 lag.

 

Aufmunternde Worte der Trainerin Susanne Gfeller sowie gegenseitige Bekräftigung im Team sorgte dafür, dass sich Langenthalerinnen nach der Pause erhobenen Hauptes auf dem Spielfeld aufstellten. Fest entschlossen, das Spiel wieder zu wenden, griff die SG Langenthal/Huttwil wieder an. Es ist möglich, dass das Gast-Team zu viel auf einmal wollte. Immer wieder mussten die Langenthalerinnen den Ballbesitz abgeben. Trotz bemerkenswerter Perfomance der beiden Torhüterinnen Alexandra Brendel und Sarah Staub landete der Ball immer wieder im eigenen Tor.

 

In der zweiten Halbzeit kamen die Langenthalerinnen nicht mehr richtig ins Spiel. Trotz des wachsenden Rückstandes hat das Team aber nicht aufgegeben, sondern bis zur letzten Minute konsequent versucht, die Gegnerinnen zu stoppen. Selbst als die Zofingerinnen im Angriff ihre Torhüterin auf die Bank holten und eine siebte Feldspielerin einwechselten, liessen sich die Langenthalerinnen nicht beirren. Das Team hat Kampfgeist und Zusammenhalt bewiesen. Die bittere Niederlage haken wir ab und konzentrieren uns auf die Verbesserungsmöglichkeiten. Es gilt nun, hart zu Trainieren und wortwörtlich «am Ball zu bleiben», bis wir am 27. Oktober auswärts gegen Dagmarsellen antreten. (Text: Monique Iseli)

 

 

Telegramm: 

TV Zofingen – SG Langenthal/Huttwil 26:11 (13:6) 

 

Strafen: 

SG Langenthal/Huttwil: 1x 2’; 4x Verwarnung

 

SG Langenthal/Huttwil:          Amport Denise (2), Brendel Alexandra, Hunziker Iris, Iseli Monique, Müller   Barbara (2), Müller Caroline, Nyffeler Stefanie (1), Schmid Susanne (2),   Schreier Nicola (3), Staub Sarah, Stauffer Christine (1)

TH:                                          Brendel Alexandra, Staub Sarah

Coach:                                     Gfeller Susannne, Nyffeler Patricia

Abwesend:                              Ischi Marlène, Moser Jeannine, Sommer Patri    

 

 

 

 

 

Spielbericht SG Langenthal/Huttwil, 26. Oktober 2018

 

TV Dagmersellen – SG Langenthal/Huttwil 14:10 (6:4)

 

Nun war es soweit-Zeiger auf Null gestellt! Das erste Meisterschaftsspiel abgehackt- die lange Spielpause genutzt um Fortschritte zu machen!

 

Der gemeinsame Start in der Kabine war toll- eine motivierende Karte mit Zeichnung und Spruch zauberte jeder Spielerin ein Lächeln ins Gesicht, die Ansprache unseres Coachs war klar und aufbauend und so starteten wir auch gut ins Spiel.

Die Abschlüsse leider teilweise ein wenig harzig- manchmal daneben, aber mit einer starken Verteidigung und tollen Torhüterleistung blieben wir immer am Ball! Wir merkten, heute ist es endlich möglich!!

Der Start in die zweite Halbzeit misslang uns, nach einem tollen Gegenstoss landeten wir in unserer «der Wurm ist drin-Phase». Fehlpässe, überhastete Abschlüsse, wenig Druck, löchrige Verteidigung…So ermöglichten wir dem Gegner sich deutlich abzusetzen. Dank super Torhüterleistung und dem Ziehen der Notbremse konnte das Schlimmste verhindert werden und der Gegner zog bis maximal 6 Tore davon. Bis wir wieder richtig im «Strumpf» waren, dauerte es leider schlichtweg zu lange.

In der Schlussphase zeigte unsere Frauschaft grosse Moral, Willen und Kampfgeist und so schafften wir es den Rückstand auf 4 Tore zu verkleinern.

Nun heisst es: Weiterarbeiten, das Positive mitnehmen und den Bann «des Verlierens» endlich brechen! Ich bin sicher, wir schaffen das!!!

 

Ein grosses DANKE an Tanja fürs Aushelfen 😊 (Bericht: Patricia Nyffeler)

 

Telegramm: 

TV Dagmersellen – SG Langenthal/Huttwil 14:10 (6:4)  

Strafen: 

SG Langenthal/Huttwil: 1x 2’; ? Verwarnung  

SG Langenthal/Huttwil:        Brendel Alexandra, Hunziker Iris (1), Iseli Monique, Müller Barbara (2), Müller Caroline (1), Nyffeler Stefanie (1), Schmid Susanne (2), Schreier Nicola (1), Sterchi Tanja, Stauffer Christine (1), Wagner Sonja (1)

TH:                                         Brendel Alexandra, Sterchi Tanja

Coach:                                    Gfeller Susanne, Nyffeler Patricia

Abwesend:                             Ischi Marlène, Sommer Patricia; Stocker Denise; Staub Sarah; Rohrbach Daniela

                                     

 

 

 

Spielbericht SG Langenthal/Huttwil, 4.November 2018

 

SG Langenthal/Huttwil – Spono Eagles 18:23 (8:11)

 

Ein neues Spiel, eine neue Chance! Motiviert und etwas nervös trafen sich die Spielerinnen der SG Langenthal/Huttwil am Sonntagabend zu ihrem ersten Heimmatch in der renovierten Hard-Halle. Das Ziel war klar, zwei Punkte mussten her.

Von Seiten der SG Langenthal/Huttwil war das Spiel zu Beginn von einem hektischen Hin-und Her geprägt. Der Ball wurde schlecht kontrolliert, viele Fehlpässe waren die Folge, so dass kaum ein gefährlicher Angriff aufgebaut werden konnte. Dank der soliden Verteidigung und den tollen Torhüterleistungen war es möglich, den Rückstand im Zaum zu halten.

Nach einem Timeout in der ersten Halbzeit, versuchten die Spielerinnen der SG Langenthal/Huttwil den Anweisungen der beiden Coaches zu folgen, indem sie weniger kompliziert spielten und sich mehr ohne Ball bewegten. Daraufhin war das Spiel ziemlich ausgeglichen und sogar ein 2-Tore-Vorsprung zugunsten der Heimmannschaft wurde rausgespielt.

Der Ausschlag für den doppelten Punkteverlust in diesem Spiel waren die vielen Strafminuten, die ausgesprochen wurden. Zwar wurden die Strafen gegen beide Mannschaften gleichermassen verhängt, jedoch konnte der Gegner Spono Eagles das Überzahlspiel besser ausnutzen und gewann mit 5 Toren Differenz. Schade, konnte Langenthal den Bann des Verlierens nicht brechen.

(Bericht: Sonja Wagner)

 

 

 

Spielbericht SG Langenthal/Huttwil 10.11.18

 

SG Langenthal/Huttwil – SG Aarburg/Oftringen/Rothrist  16 : 18 (10:8)

 

 

 

Voller Elan und Zuversicht nahm man das nächste Heimspiel in Huttwil in Angriff.

 

Das Gute aus dem letzten Spiel mitnehmen und mit Freude zusammen Handball spielen; so das Motto. Immerhin trafen wir heute auf den Tabellenersten.

 

Anpfiff, alle bereit und gut konzentriert. Sowohl in der Abwehr als auch im Angriff lief das Spiel nach unserer Vorstellung. Es konnten sehenswerte Tore heraus gespielt werden und hinten zeigten wir uns kämpferisch, so dass die Gegnerinnen nur selten gefährlich aufs Tor werfen konnten. Für solche Situationen gab uns unsere Torwartin den nötigen Rückhalt und glänzte mit vielen tollen Paraden. So kam es, dass wir mit einem Vorsprung von zwei Toren in die Pause durften.

 

Wir wollten die Führung behalten. Es hiess also in der zweiten Spielhälfte weiter punkten und in der Verteidigung konsequent zusammen stehen.

 

Leider wollte das Torewerfen nicht mehr so gut gelingen wie noch in der ersten Spielhälfte und zusätzliche technische Fehler erlaubten den Gegnerinnen nach kurzer Spielzeit, den Ausgleich zu erzielen. Wir kämpften weiter und glaubten nach wie vor an den Sieg. Der Spielverlauf gestaltete sich jedoch zu unseren Ungunsten. So mussten wir drei mal in Unterzahl spielen und erhielten nicht weniger als acht Penaltys gegen uns. Zum Vergleich: die Gegnerinnen hatten keine Strafen und wir nur einen einzigen Strafwurf.

 

Wir liessen uns trotz allem nicht beirren, gaben bis zum Schluss alles und Torwartin Sarah hielt uns im Spiel. Leider reichte es am Schluss nicht ganz zum Sieg und wir verloren das Spiel etwas ärgerlich mit zwei Toren Rückstand.

 

Trotz der Niederlage mussten wir die Köpfe nicht hängen lassen; zeigten wir doch eindeutig unser bisher bestens Spiel in dieser Saison. Zudem gab Pädi nach langer Verletzungspause ihr Comeback und brachte mit ihrem tollen Spieleinsatz zusätzliche Motiviation ins Team.

 

Nun freuen wir uns auf den nächsten Match und glauben fest daran, dass es kommenden Samstag auch mit dem Siegen endlich klappen wird.

 

 

 

 

 

Telegramm

 

SG Langenthal/Huttwil – SG Aarburg/Oftringen/Rothrist  16 : 18 (10:8)

 

Strafen:

SG Langenthal/Huttwil: 3 x gelb, 3 x 2min.

 

SG Langenthal/Huttwil: Hunziker Iris, Ischi Marlène (2), Müller Barbara (4), Nyffeler Patricia (2), 

                                      Nyffeler Stefanie (2 davon 1 x 7m), Schmid Susanne (2), Schreier Nicola

                                      (2), Stauffer Christine, Wagner Sonja (1)

 

TH:                                Staub Sarah, Sterchi Tanja

 

Coach:                          Gfeller Susanne, Brendel Alexandra

 

Abwesend:                    Sommer Patricia, Stocker Denise, Mäder Caroline, Iseli Monique,

                                      Rohrbach Daniela

 

 

 

 

Bericht: Marlène Ischi

 

 

 

 

 

Spielbericht SG Langenthal/ Huttwil, 17.11.2018

 

SG Buchs/ Suhrental - SG Langenthal/ Huttwil 25: 24 (13:15)

 

Letzten Samstag spielten wir gegen die Frauen von der SG Buchs/ Suhrental.

Unser Ziel war klar: Wir wollten unsere ersten Punkte ins Trockene bringen.

Leider wurde wieder nichts daraus, obwohl wir es verdient hätten...

 

Unser Start in die Partie war etwas harzig. Nach kurzer Zeit stand es schon 3:0 für unsere Gegnerinnen. Wir haben uns aber schnell gefasst und führten nach sieben Minuten das erste Mal mit 4:5.

Die Verteidigung stand nun kompakter, und vorne wurden die Löcher der gegnerischen Verteidigung gesucht und gefunden. So erzielten wir zum Teil sehr schön herausgespielte Tore. In der 21. Minute konnten wir uns mit drei Toren absetzen. Es blieb aber ein Kopf- an- Kopf- Rennen.

Wie schon im letzten Meisterschaftsspiel gegen Aarburg ging`s für uns dann mit zwei Toren Vorsprung in die Pause, es stand 13:15.

 

Wir nahmen uns für die 2. Halbzeit vor, unsere Spielfreude, das Tempo und die starke Verteidigungsarbeit beizubehalten und zu kämpfen bis zum Schluss.

 

Dies gelang uns leider nur bedingt. Der Ausgleich passierte in der 36. Minute. Danach wog das Spiel hin und her. Einmal führten wir, kurze Zeit später wieder unser Gegner. Unsere Torfrau Sarah zeigte tolle Paraden und hielt uns damit im Spiel.

Der Gegner drehte nun auf , lief vermehrt auch Gegenstösse und drückte auf das Tempo. Wir hielten aber dagegen. In der 54. Minute stand an der Anzeigetafel ein letztes Mal ein Unentschieden, 23:23.

Danach folgte eine nervenaufreibende Schlussphase, die dem Gegner noch zwei Tore einbrachte, uns leider nur noch eines. Das Spiel endete 25: 24.

 

Die Enttäuschung war riesig (und ist es immer noch).

Wir haben ein Spiel verloren, das man so nicht verlieren darf.

Aus unseren Fehlern müssen wir nun schnell lernen und den Kopf nicht hängen lassen. Die letzten Spiele haben gezeigt, dass wir zu mehr fähig sind.

Also: Lasst es uns anpacken, HOPP HVL !!!          

 

(Bericht: Susanne Schmied)

 

 

Telegramm (nach Live- Ticker):

 

SG Buchs/ Suhrental- SG Langenthal/ Huttwil 25:24 (13:15)

 

Strafen SG L`thal/ Huttwil: 2x Verwarnung, 4x 2`

 

SG L`thal/ Huttwil:  Staub Sarah, Müller Caroline, Müller Barbara (3), Wagner

                               Sonja, Stauffer Christine (2), Schmied Susanne (4), Hunziker

                               Iris (3), Nyffeler Stefanie (6), Schreier Nicola (3), Sommer

                               Patricia, Ischi Marlene (3)

Coachs:                  Gfeller Susanne, Nyffeler Patricia, Brendel Alexandra

Abwesend:             Stocker Denise, Rohrbach Daniela, Iseli Monique

 

 

 

Spielbericht SG Langenthal/Huttwil , 24. November 2018

 

SG Langenthal/Huttwil - HV Olten 13:22 (8:6)

 

Wieder einmal standen wir top motiviert am Abend für einen weiteren Match in der Heimhalle. Ein neuer Gegner war zu Besuch, der HV Olten. Der Pfiff des Schiedsrichters liess die bereits scharrenden, energiegeladenen Langenthaler Hühner auf die Gegnerinnen los. 

Wir starteten grösstenteils gut in die erste Halbzeit, die Abwehr war schnell auf den Beinen und auch im Angriff liessen wir den Ball gut laufen. Unsere Torhüterin zeigte eine gute Leistung und fischte einige Bälle der Gegnerinnen und ging beim Strafwurf als Siegerin aus dem Duell. So erarbeiteten wir uns eine Zwei-Tore-Führung zur Halbzeitpause. 

"Durchschnaufen", Konzentration hoch halten und den Tipps und Ansprachen der Trainerin Susi und Motivationsmaschine Pädi N. zuhören und befolgen, dies war unser Pausenziel. Weiter stand die zweite Halbzeit an.

"Stand" war wohl auch das Wort, welches uns in der zweiten Halbzeit das Genick brach. Die schnellen Beine und Bewegungen aus der ersten Halbzeit und das 0815 "Handball spielen" waren wie vom Winde verweht und aus der Halle geflogen. So waren anstatt genaue Pässe und spielerische Raffinesse, viel zu viele Fehler, keine Bewegung und Ratlosigkeit auf dem Spielfeld anzutreffen. Wir liessen es zu, dass uns der Ball mehrmals abgeknöpft und mit einem Turbowind von Gegenspielerin nach vorne getragen und eingenetzt wurde.

So jubelten am Schluss wieder einmal mehr unsere Gegnerinnen und anstatt einer Garderobenparty stand uns wieder einmal nur noch ein mühsames, zeitaufwändiges Schrubben des grosszügig verharzten Hallenbodens von drei Heimspielen bevor. Nichts desto trotz haben wir eine gute erste Halbzeit gezeigt und wollen an diese am kommenden Donnerstag beim nächsten Heimspiel anknöpfen. Der Match ist bereits analysiert und wir sind ready, am Feinschliff zu arbeiten und weiter Fortschritte zu machen. 
"We come back stronger!"

(Text: Patricia Sommer)